Luisengarten auf www.Stephanotis.de Mein Garten Über mich

Laufband

TERMINÄNDERUNG: Kesselstädter Gartenportal am 12. und 13. September 2020, jeweils von 14.00-18.00 Uhr +++

Montag, 14. September 2020

Kesselstädter Gartenportal

 Besucher im Luisengarten

 Mitte September fand in Hanau das "KesselstädterGartenportal" statt. Acht Gärten beteiligten sich und öffneten ihre Pforten. Zahlreich strömten die Interessierten herbei und erkundeten die unterschiedlichen Refugien.

Unter dem Motto:

Lustwandeln in fremden Gärten...

 


 Der Termin, denn eigentlich sollte der Event im Juni stattfinden, wurde wegen Corona in den Spätsommer verlegt. 

 


So recht wollte erst keiner teilnehmen, da immer wieder das Argument auftauchte: in meinem Garten blüht doch nichts mehr! Aber ist der Garten lediglich im Mai/Juni attraktiv? Für mich hat jede Jahreszeit ihren Reiz und gerade im Herbst, wenn die Früchte reifen, die Gräser schwingen, der Garten eine Ruhe ausstrahlt und die Laubfärbung beginnt, einfach einmalig.

 


 Meinen Garten öffne ich gern für Publikum, da ich es selbst unheimlich liebe, in fremden Gärten zu lustwandeln. Die Menschen, die zu diesem Event kommen sind alle gutgelaunt, redselig, offen und interessiert. Deshalb macht es richtig Spaß dabei zu sein.






 



Ich freue mich schon auf nächstes Jahr...


Montag, 7. September 2020

Florales

 Freilandrosen

 

Die Tage bekam ich von zwei netten Frauen, Steinfurther Freilandrosen vom Wochenmarkt geschenkt!

 


Als Floristin musste ich sie natürlich sofort in Szene setzen. In 3 gleichen Glasgefäßen aufgeteilt und ganz schlicht präsentiert, dürfen sie nun ein paar Tage mein Auge erfreuen.

 


 

Jetzt, da sie schon ein wenig ihre Blüten geöffnet haben und sowieso frisches Wasser und einen neuen Anschnitt bräuchten, werde ich eine neue Geschichte daraus machen.  

 

 

Zum Beispiel, eine Formbinderei aus angeblühten Rosen sieht immer toll aus. Doch Balu scheint das wenig zu interessieren.
 

Ein ganzes Stück kürzer und mit Begleitern beginnt nun der letzte Akt für diese haltbaren Rosensorten.


 

Die in kleine Gefäße gesteckten Rosen werden durch Hortensie, Salbei, Anemonenfruchtstände, Hagebutten und einem Miniäpfelchen in Szene gesetzt. Eine haltbare Deko, die auch trocknen kann.

 

Was aus einem Bund Rosen so alles werden kann....

Mittwoch, 2. September 2020

Florales

 Eins, Zwei, Drei...


Mal sehen was man aus diesen Zutaten machen kann.

 


Eine Trilogie als Tischschmuck!







Werkstoff: Äpfel, Bauernhortensie, Rispenhortensie, Fette Henne, Hagebutten, Gras, Salbei, Efeu, Früchte des Amberbaumes und Fruchtstände von der Herbstanemone.

Ein Plastiktöpfchen, Steckschwamm, Folie und Filz. Den Schwamm wässern und in den Plastiktopf mit Folie stecken. Vorher den Filz um den Topf legen und mit einem Tacker fixieren.

 


 Nun nach Herzenslust die verschiedenen Blüten, Blätter und Fruchtstände hineinstecken, bis das gewünschte Modell entstanden ist. Hält lange ohne Pflege, ist eine nette Deko, kostet wenig und könnte ein kleines Mitbringsel sein.



Auf in den Garten und schauen was geht....Viel Spaß!


Donnerstag, 27. August 2020

Karamellbeere

 Leycesteria

 

Welch interessante Pflanze in meinem Staudenbeet einen passenden Platz gefunden hat.

 Darf ich vorstellen: Leycesteria oder Karamellbeere! 

 


Dieses wohlduftende Geißblattgewächs, dass zu den Gehölzen zählt, ist angeblich eine Bienenweide. Den ganzen Tag sollen die Bienen und Hummeln um diese Pflanze schwirren, doch in meinem Garten tun sie das nicht! Trotzdem eine Augenweide, außerdem war es ein Ableger einer Bekannten, da kann man nicht nein sagen!



Leycesteria ist eine robuste Pflanze, die gerne eine Solitärstellung nimmt, da sie ausladend wächst. Sie kann bis zu 2m hoch werden, liebt sonnige Lagen und blüht von Juli - September. Ihre halbgefüllten Blüten hängen in einer Traube, reichblühend am Astende. Im Herbst belohnt sie unser Auge mit einer wunderschönen Laubfärbung.





Freitag, 21. August 2020

Fette Henne

Sedum

 

Diese Universalpflanzen, die selbst für den unfähigsten Gärtner ein Erfolgserlebnis darstellet, indem sie immer und überall wachsen.

 

 

 

 

Ob der Boden sandig, lehmig, trocken, nass oder sonst was ist, sie gedeihen überall! Auch in Kästen und Kübeln gehen sie als Wanderpokal auf Gartenreise und sind somit mobile Pflanzen. Natürlich lieben sie am meisten einen Platz an der Sonne und gemäßigte Wassergaben, sowie eine durchlässige Erde.

 

 

 

 

 Ableger zu bilden ist ein leichtes, ein paar Stiele in die Erde oder in den Topf gesteckt und schon hat man eine neue Pflanze.

 

 

 

 

In allen Größen kann man sie erwerben von Zwergen bis zu stolzen Matronen. Teppich Fetthennen, Bodendecker und Mauerpfeffer werden gern zur Dachbegrünung oder Trockenmauern genommen.

 

 

 

 

Diese Dickfleischgewächse gehören zur Familie der Crassulaceae und sind in der Lage Wasser zu speichern.

 

Momentan haben sich aber in einigen Fetten Hennen Ählchen an den Pflanzen zu schaffen gemacht! Diese Fadenwürmer (Nematoden) fressen die Pflanze von innen auf und nehmen ihr die Schönheit. 

 

Das passt in diesem Jahr prima in meine Katasthrophenliste! Angefangen bei den Hortensien, die durch die extremen Tag und Nacht Temperaturen erfroren sind und so gut wie keine Blüten haben. Im Februar schon die ersten Nacktschnecken die sich an den Miniosterglocken gütlich getan haben. Im Laufe des Sommers habe ich ca.7000 dieser verfressenen, schleimigen und unschönen Biester ermordet. Trotz Trockenheit haben sie es geschafft mir über 40 Hostas zu zerstören!

 

 

 

 

Eine Assel Armee hat den Rest erledigt und mir unzählige Stauden kahlgefressen. Natürlich hat der Mehltau einige meiner Rosen befallen und was all diese Plagegeister nicht erledigt haben, hat die Dürre geschafft!

 

Ein frustierendes Gartenjahr von Anfang an, ach ich habe den Zünsler vergessen der nervt gewaltig. Einige kahlgefressene Buchsbäume wurden auch wieder entsorgt.

 

 

 

 

Ich habe noch nie soviel Zeit in den Garten investiert und bin total enttäuscht das er trotz allem Arbeitseinsatz wie ein Schlachtfeld auf mich wirkt!

 

Ich setze auf nächstes Jahr, es kann nicht schlimmer kommen!

Samstag, 15. August 2020

Langer Lulatsch

 Macleaya cordata


Dieses Wuchswunder schlechthin nennt sich Federmohn und kann eine Höhe bis zu 3m erreichen! Sein Platzanspruch soll angeblich enorm sein, doch bei mir zeigt er sich in vornehmer Zurückhaltung. Es liegt wahrscheinlich daran das meine Nacktschneckenarmee ihn schon im zeitigen Frühjahr als Leckerbissen zu schätzen weiß! Deshalb freue ich mich jedes Jahr wenn er wieder auftaucht. In diesem Jahr, hat sich der aus Ostasien stammende, selbst übertroffen. So hoch, ich schätze mal 2,5m, war er noch nie!

 

 

Seine transparenten Blütenrispen zeigt er von Juli bis September, die in verschiedenen Farbrichtungen von weiß, rötlich oder bronzeartig, leuchten. Er liebt Sonne, nimmt aber auch Halbschatten in Kauf. Die Erde sollte durchlässig sein und eine Rhizomsperre wird empfohlen.

 

 

Auch in der Vase als Schnittblume ist er ein Eyecatcher und besticht durch seine Haltbarkeit.

 

 

Leider bietet er für Insekten wenig, lediglich sein Pollenangebot lässt sich gut bewerten.

 

 

Diese langlebige Staude hat sich in meinem Garten an den unmöglichsten Stellen ausgesät, ich pflanze die kleinen Sämlinge dann an einen hoffentlich besseren Platz.

 

 

Das Besondere an diesem Riesen ist, dass er überhaupt nicht massiv oder schwer wirkt. Im Gegenteil, duch seine transparenten Blütenrispen ergibt sich ein Lichtspiel, vergleichbar mit durchscheinenden Gräsern.

Samstag, 8. August 2020

Dürre

 Gießen, gießen, gießen...


und trotzdem sieht alles irgendwie mitgenommen aus. Morgens, der erste Weg, vor dem Kaffee, die Kästen gießen! Nach der ersten Tasse Kaffee die Cleomen gießen, die unersättliche Schluckspechte sind. Jetzt den Schlauch anschließen und die schlappen Hortensien wiederbeleben. Ach ja, da warten auch noch Phlox und Co auf einen ordentlichen Morgendrink. 

 

 

Abends schreit dann der Rasen nach dem Lebensrettenden Nass, ebenso die Cleome, die gerade anfängt die Haltung zu verlieren. Noch mindestens 5 Tage soll dieser unerträgliche Hitzeausbruch dauern! Wir können uns in kühle Räume zurückziehen, die Pflanzenwelt muss dieses Desaster über sich ergehen lassen!

 

 

Hoffentlich treten bald wieder ertragbare Temperaturen ein!

 

 

Schönes Wochenende....

Kesselstädter Gartenportal

 Besucher im Luisengarten   Mitte September fand in Hanau das "KesselstädterGartenportal" statt. Acht Gärten beteiligten sich und ...