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Laufband

Willkommen auf meinem Blog - Es ist Sommerzeit

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Florales

 Hokaido

 

Es schreit alles und jeder nach Kürbissen! Meine bessere Hälfte hasst sie. Mindestens einmal im Jahr gibt es Kürbissüppchen, dass isst er natürlich, aber mit wenig Begeisterung. 

Bevor die Riesenfrucht in den Kochtopf wandert, hat sie noch einen leuchtenden Auftritt! Zusammen mit einem Sammelsurium aus dem Garten und einer passenden Schale ziert sie noch einige Zeit meinen Couchtisch.

 


 

Hier ein paar Aufnahmen... 




Das tolle an herbstlichen Werkstücken ist, dass wirklich alle Farben und Formen zusammenpassen! Je bunter, üppiger und wilder, umso besser. Relativ einfach kann man so etwas arbeiten. Man benötigt eine Schale, einen Kürbis, egal in welcher Größe und alles was der Garten noch hergibt. Außerdem Steckschaum und ein Gefäß um den Kürbis zu erhöhen. Das Gefäß (Glas, Plastikschälchen) wird mittig platziert, der Kürbis darauf gesetzt, nassser Steckschaum um das Gefäß gelegt und los gehts. Nun nach und nach die Fundstücke aus dem Garten in den feuchten Steckschwamm einarbeiten. Die Äpfelchen zum Schluss mit einem Holzstecker in dem Kranz fixieren. Hält vielleicht bis zum 1. Advent...





Donnerstag, 22. Oktober 2020

Florales

Üppiger Herbstkranz

 

Bevor der erste Frost den letzten Hortensienblüten ihre Farbe raubt, stiebitze ich sie und verarbeite sie in einem Kranz. Kombiniert mit Hagebuttenfruchtständen, Heiligenkraut, Sedum, Kirschlorbeerblätter, Salbei und Callunen, entsteht eine herbstliche Symphonie!

 

 Das Chaos, bevor das Werk seinen Lauf nimmt... 


Um Kränze in sämtlichen Variationen, kommt man im Herbst/ Winter nicht drumherum! Ob klein oder groß, dick oder schlank, alle finden ihren Platz und lassen uns diese Seelennahrung genießen. Spätestens zum Advent werden die herbstlichen Kränze umdekoriert oder finden im Garten ihre letzte (dekorative) Ruhestätte.

 


 Ob frei gewickelt, gesteckt oder gewunden, jeder Kranz ist ein Unikat und macht stolz, wenn er aus der eigenen Hand entstanden ist. Selbst nur aus einem Werkstoff (zB: Efeu oder Blättern) gearbeitet, kann eine großartige Wirkung erzeugen. 



Und weil der Kranz gelungen ist, wurde auch gleich aus den Resten die Terrasse herbstlich geschmückt!

Dem Balkonkasten wurden die Geranien genommen und mit winterlichem Grün, Ästen und Zieräpfelchen bekam er ein neues Gesicht. An seiner Seite platzieren sich Tontöpfchen, die ihn optisch unterstützen.


Schnelle Inszenierung...


 Terrassentischdeko


Impressionen




Samstag, 17. Oktober 2020

Unaufgeräumte Gärten

 Herbstchaos

 

Nun ist es soweit, der Garten verfällt langsam in sein winterliches Chaos! Die letzten Blüten versuchen noch etwas Farbe zu liefern, doch das morbide Kleid des Herbstes liegt schon bereit. Obwohl die Herbstastern ihr Bestes geben und in üppiger Pracht in allen Bereichen des Gartens helle Akzente setzen, ist klar, die Saison neigt sich dem Ende. 

 


 

Oder besser gesagt, die nächste Saison, nämlich die winterliche, klopft an! Doch wie gehe ich damit um? Was mache ich mit meinen Stauden, welche müssen stehen bleiben, welche können abgeschnitten werden?

 Da ich mittlerweile auf meiner Agenda ganz oben die "Rettung" der Insekten stehen habe, muss ich dementsprechend auch meinen Garten dafür rüsten. Oder besser gesagt die Finger von den Reststauden lassen. Ich versuche so wenig wie möglich im Garten "aufzuräumen", auch wenn das meinem ästhetischen Empfinden widerspricht. Am Anfang dieser Periode sieht alles noch malerisch aus. Wenn die Gräser sich stolz im Wind räkeln, die Hagebuttenfruchtstände vor Gesundheit strotzen, die letzten Rosenblüten zeigen, dass sie auch jetzt noch dem vergehenden Sommer die Stirn bieten und die Äpfel am Baum rote Wangen bekommen.

 Doch wie schnell ist das Vergangenheit und die garstige Zeit beginnt. Dann, wenn alles braun wird, zusammen rutscht, abknickt oder zermatscht die Erde küsst.

 


 

Egal, da muss man durch, denn in jedem Stängel, Blatt oder Fruchtstand kann sich neues Leben verbergen. Lassen wir wilde Ecken zu, kehren wir das Laub auf die Beete, legen die Hände in den Schoß und warten auf den März. Dann darf "aufgeräumt" werden.

 



 

Konzentrieren wir in dieser Zeit unsere Aufmerksamkeit auf die Vögel, die nun Unterstützung brauchen und uns als Flugakrobaten tolle Schauspiele liefern. Ein, zwei Futterplätze im Garten und das Programm läuft! Durch das nicht mehr vorhandene Laub an den Bäumen, kann man die quirligen Federlinge nun bestens beobachten.

 



 


 




Genießen wir die ruhige Jahreszeit...

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Wasser

 Leben am und im Teich

 

 

Nachdem wir extremen Algenwuchs mit einem banalen Mittel, nämlich Eichenholz, in den Griff bekommen haben, zeigt sich was da so alles im Teich los ist. Libellenlarven, leider optisch keine Heidis, tummeln sich in den unteren Regionen. Furchenschwimmer jagen durch ihr Revier und Molche in allen Größen ziehen wie Kleine Haie ihre Runden. Nicht zu vergessen die wunderbaren Posthornschnecken, Spitzschlammschnecken und Sumpfdeckelschnecken.

 

 

 

Auch Wespen sind durstig und nutzen den Bachlauf.

 

 

Was noch so alles seinen Lebensraum gefunden hat ist winzig oder eher unansehnlich. Einige kommen Blutegeln nah und machen keine Lust auf nähere Bekanntschaft.

 

 

 Kreuz und Quer schießen Wasserläufer über die Oberfläche, man könnte denken, dass sie Schlittschuhe tragen, so elegant bewegen sie sich.

 

 

Doch die Stars sind die Libellen, die in anmutiger Eleganz darüber schweben!


 

 


Der schwimmende Stern, bringt Farbe aufs Wasser.


Gerne würde ich meine Neuzuwanderer zeigen, doch die kleinen Teichmolche haben keine Lust auf Fotoshooting! Letztes Jahr zum ersten Mal entdeckt, haben sie sich ordentlich vermehrt. Jetzt haben sie den Teich verlassen und sind wahrscheinlich unter den Totholzhaufen gekrochen, um dort den Winter zu überstehen. Dieser bietet Schutz und Nahrung, ich bin schon gespannt wie viele nächstes Jahr den Teich wiederbesetzen werden.


Montag, 5. Oktober 2020

Herbstlicher Spaziergang

 Was fruchtet denn da?

 

Bei einer kleinen Wanderung im Rhein/Main Gebiet, kann man staunen was die Natur alles auftischt!

 Crataegus laevigata, Weißdorn


 Rosa canina, Wildrose


 Cornus sanguinea, Hartriegel


 Pyris communis, Birne

 
 Prunus spinosa, Schlehe

 

Ligustrum vulgare, Liguster


Hagebutten


Rosengallenwespen suchen zur Eiablage die Wildrose auf. Dort werden an die Knospe Eier abgelegt und ein Sekret eingespritzt. Dieses fördert den Wuchs eines Gespinnst, das zur Überwinterung dient. Im Frühjahr schlüpfen dann die nur 5mm großen Gallenwespen.


Malus, Apfelbaum



 Durch die Landschaft zu stromern, in einem Ballungsgebiet, ist immer wieder interessant. Erstaunlich wie wenig Menschen dieses kostenlose Freizeitangebot nutzen! Lediglich Jogger, ein paar Radfahrer oder Gassigeher kann man erspähen. Ich glaube wenn man Eintritt verlangen würde, wäre richtig was los im Feld. Mir kann es nur Recht sein, denn so hat man seine Ruhe und kann neugierig versuchen die letzten natürlichen Relikte zu finden.

Hagebutten

 Ein Männlein steht im Walde... Was wäre mein Herbstgarten ohne meine geliebten Hagebuttenfruchtstände! Ich kann es kaum erwarten bis die Ro...