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Willkommen auf meinem Blog - der Frühling naht

Freitag, 27. Juli 2018

Bienenbaum

Euodia hupehensis,

oder auch Samthaarige Stinkesche, Honigesche, Wohlduftraute und Tausendblütenstrauch genannt. Dieser Baum, der zu den Rautengewächsen zählt, ist mit Zitronen, Diptam, Skimmie und Weinraute verwandt. Alle diese Pflanzen strömen ätherische Öle aus. Die Heimat ist China und Korea. Der Name "EUODIA" setzt sich wie folgt zusammen: Eu-gut / odia-Duft = Wohlduft. Seit 1981 heißt sie botanisch Tetradium daniellii, läuft auf dem Markt aber nach wie vor unter Euodie.

Seit einem Jahr wohnt in meinem Garten eines dieser Exemplare. Da uns am Teich eine wunderschöne, sehr alte Hängebirke durch einen Pilzbefall verloren ging, die wir dann leider fällen mussten, hatten wir eine riesige Lücke zu füllen. Nach langem Hin und Her war klar, es muß etwas nachrücken das bienenfeundlich ist. Zuerst dachte ich an eine einheimische Linde. Doch letztendlich siegte die Euodie, da sie eine Spättracht für Bienen darstellt. Ab Juli gibt es für Bienen nicht mehr viel zu holen, die Haupttracht ist vorbei aber der Tausendblütenbaum fängt erst dann an zu blühen und die Immen freuen sich über dieses Festmahl. 

 


 

Sonntag, 22. Juli 2018

Schnelle Kränze

Kranzvariationen

Hier ein paar Schnappschüsse, wie man mit einfachen "Zutaten" aus dem Garten, relativ schnell, einige Kränze arbeitet.

 

 












Die Werkstoffe sind: Korkenzieherweide, Alchemilla, Perovskie, Filz, Hagebutten, Mädesüß, Dachwurz, Herbstanemonen, Äpfel

Freitag, 20. Juli 2018

Sonnengenervt

Hitzewelle

Überhaupt keinen Bock mehr auf diese Wüstenhitze! Der ganze Körper sehnt sich nach einer frischen Abkühlung. Ob Regen, kühler Wind oder wenigstens Nachtfeuchte alles wäre Recht. Leider machen die Wetterprognosen keinen Mut, denn die nächsten 14 Tage soll es so bleiben. Armer Garten, arme Pflanzen, armer Rasen! Das bedeutet wässern, nur um den Schaden zu begrenzen, damit die Pflanzen sich nicht komplett verabschieden. Kein optimales Wohlfühlwetter für unsere grünen Freunde, hoffen wir das sich die Pflanzen erholen und uns im nächsten Jahr wieder mit Saft und Kraft entgegen wachsen.

  


 Zu heiß um Mäuse zu jagen!

Freitag, 13. Juli 2018

Stecklinge

Pflanzen selber ziehen

 

Jetzt kommt die Zeit in der man selbst und ganz leicht ein paar neue Pflänzchen ziehen kann. Ich nehme dafür gerne Salbei. Da ich ihn in vielen Variationen besitze, z.B. graulaubig, panaschiert, lilafarbig oder in unterschiedlichen Blattformen, bietet er sich förmlich an. Um ihn kompakt zu halten, schneide ich die Spitzen nach bedarf ab. Diese bringe ich auf eine Länge von ca. 15cm, entferne die unteren Blätter und stecke sie ungefähr 8cm, in einen mit Erde gefüllten Tontopf. Gut angießen, die nächsten Wochen gleichmäßig feucht halten und an einen halbschattigen Ort stellen.  

Das sind schöne Mitbringsel, außerdem gesund und was fürs Auge sowie für die Nase. 

Die Triebe und Blätter die übrig bleiben, trockne ich und verwende sie in der Küche zum würzen oder als Tee. Da Salbei im Winter noch viel Laub trägt, hole ich mir bei Halsschmerzen Salbeiblätter aus dem Garten und stecke sie ein paar Minuten in den Mund. Schmeckt nicht unbedingt, hilft aber.

 

 

Salbei panaschiert (ca. 4wochen alt), Salbei lilafarbig einen Tag alt

 

Donnerstag, 5. Juli 2018

Wassermangel

Trockenzeit

 

Leider, leider fehlt uns hier im Rhein-Main Gebiet seit Wochen der Regen! Außerdem windet es für unsere Region zu stark und trägt zu noch mehr Trockenheit bei. Ich versuche so wenig wie möglich zu gießen, daß bedeutet jeden 2. Morgen. Nur die durstigsten Pflanzen bekommen dann eine Ration, die anderen müssen sehen wie sie klar kommen. Mein Rasen gleicht einer Savanne, die Esche fängt an ihr Laub zu werfen, die Rosen haben sich schon lange verabschiedet nur der Wein erfreut sich bester Gesundheit und zeigt es mit prallen, üppigen Reben.

Langsam habe ich keine Lust mehr Gießkannen zu schleppen, lediglich um die Kübelpflanzen vor dem sicheren Verdursten zu bewahren. Ich sehne mich nach einer ordentlichen Abkühlung. Für heute war wieder einmal Gewitterwarnung und Regen von 13.00-18.00 Uhr voraus gesagt. Es ist jetzt 18.19 Uhr und  kein einziger Tropfen ist gefallen! Die Prognose: bis Mitte Juli kein Regen in Sicht. Im Moment spielt die Natur verrückt, im Süden Überschwemmungen und im Norden Trockenheit. Nicht zu vergessen die Waldbrandgefahr!

 

Mein Rasen
Eschenblätter


Dienstag, 3. Juli 2018

Federvieh


Cochins

Wer Hühner in seinem Garten sein Eigen nennen will, der ist mit dieser Rasse gut beraten. Sie haben wenig Scharrtrieb und wenn doch, sorgen die vielen Federn an den Füßen dafür, daß wenig Florales in Mitleidenschaft gezogen wird. Meine 5 Damen drehen den ganzen Tag ihre Runden durch den Garten und erfreuen sich ihres Daseins. Das bunte Völkchen belebt und "düngt" nach Herzenslust meinen Rasen und die ganzen Beikräuter sprießen besser als das Gras. Man sollte wenigstens 3 Hühner halten, denn nicht umsonst redet man von einer "Hühnerschar". Je mehr umso besser. In der Anschaffung und Unterhaltung sind die Zwerghühner keine finanzielle Belastung, lediglich der Stall  kann unter Umständen kostspielig werden.

Wichtig ist, daß man jeden Abend den Stall sorgfältig schließt, da Iltis, Fuchs, Marder und Co. nachts auf Nahrungssuche gehen. Achtung vor der Vogelmilbe! Die können den Hühnern das Leben rauben. Deshalb den Stall gerade im Sommer bei hohen Temperaturen desinfizieren. Mein Mittel ist Kieselgur.

Mein Federvieh begleitet mich seit ca. 5 Jahren und ich erfreue mich jeden Tag an ihnen.

 

 

 

Grünzeug

 Convallaria oder Allium? Wenn die Bärlauchzeit losgeht liest, hört oder sieht man überall die erhobenen Zeigefinger "aber bloß nicht m...