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Willkommen auf meinem Blog - der Frühling naht

Samstag, 30. November 2019

Traditionelles

Adventkranz

 

Alle Jahre wieder bekommt meine Schwiegermutter von mir einen Adventkranz. Er ist immer cremefarben und die Kerzen sollten klassisch angeordnet sein! Lediglich die Dekoration darf variieren. Er wird auf einem Strohrömer gearbeitet und das Grünzeug mit Patenthaften festgesteckt.







 

Der Werkstoff:

 

Nobilis, Eibe, Thuja, Bux


 

Dekoartikel:

 

Bommelgirlande, Birkenherz, Holzstern, Kugeln, Engelshaar in Kupfer, Zweig, Vogel, Zapfen mit Wolle umwickelt, Keramikschlittschuhe und Keramikkuchen, Kunststoff glitzer Elemente

 

Hilfsmittel

 

Haftnadeln (Krampen), Strohrömer, Heißklebepistole, Rosenschere

Freitag, 29. November 2019

Adventzeit

 Weihnachtsfarben für die Küche

 

Jedes Jahr hole ich meinen Fundus aus dem Keller und staune immer wieder was sich so alles angesammelt hat. Mittlerweile kann ich fast die ganze Farbpalette bedienen und bin hin und her gerissen welche ich denn nun nehme.

 

 

 

 

 

Dieses Jahr wird die Küche traditionell in Rot daherkommen. Da die Küchenfronten in grau eine neutrale Grundlage bilden, kann ich hier mit sämtlichen Farben jonglieren. Doch diesen Advent wird es rot sein. Das Fenster bekommt einen Vorhang aus roten Holzsternen in unterschiedlichen Größen, die an einer schlichten Kordel hängen. Die Seitenfronten werden mit rot/weiß kariertem Band unterstrichen und am Ende mit einem Herz oder Stern versehen.

 

 

 

Natürlich dürfen die 4 Kerzen nicht fehlen! In einer langen schmalen Holzkiste, aufgewertet mit allem was das Herz begehrt, findet die Inszenierung ihren Lauf.

 

 

 

 

 

Eine rote Amaryllis begleitet von Hagebuttenfruchtständen findet bei den Holzsternen ihren Platz.

 

 

Hier ein paar Detailaufnahmen von dem länglichen "Adventkranz". 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Schwanenhals-Bäumchen aus Eibenzweigen hat einen Platz in der letzten Ecke gefunden.

 

 

Lediglich mit Taxus (Eibe) aus dem Garten habe ich die einzelnen Werkstücke gearbeitet. Er hat den Vorteil das er nicht nadelt und ein schönes saftiges Grün besitzt. Auch in Adventkränzen mit gemischtem Grünzeug bringt er viel Schwung in den Kranzkörper.

 

Eine schöne Adventzeit für Euch, mit viel Zeit zum genießen....

Dienstag, 26. November 2019

Die letzten Prachtexemplare

Der fliegende Pilz

 

Diese wunderschönen, fast wie gemalten Fliegenpilze, begeneten uns bei einer Wanderung. Wir waren überrascht jetzt noch solche Prachtexemplare zu sehen.

 

 

 

Sein botanischer Name lautet Aminata muscaria. Der Fliegenpilz ist giftig und zum Verzehr ungeignet! Trotzdem gibt es einige Völker die dieses Gewächs als Rauschmittel verwenden. Bei sibirischen Völkern dient er als traditioneller Gebrauch zum stimulieren.

 

 

 

 

Sein Hut kann bis zu 18 cm breit werden, er hat Limellen, einen weißen Stiel der bis 20 cm hoch und einen Durchmesser von 8 cm erreichen kann. Bei Regen kann er seine weißen Punkte verlieren und mit einem eßbaren Pilz verwechselt werden!

Seinen Namen hat er bekommen weil er gegen Fliegen als Insektizid eingesetzt wurde.

Als Glücksbringer kennen ihn Alle. Ob auf dem Adventkranz, zu Sylvester im Klee oder auf Glückwuschkarten mit Schornsteinfeger und Schweinchen, er ist eine wunderbare Schöpfung der Natur.

Sonntag, 24. November 2019

gelbe Felder

Senf

Wenn man jetzt durch die Landschaft streicht, begegnen einem Felder, die in  dieser Jahreszeit fast unwirklich erscheinen. Es sind Senffelder! In einem wenig aggressiv wirkenden Gelb stehen die hohen, schmalen Pflänzchen in Massen auf dem Acker. Begleitet von weißem Ölrettich, dessen Durchwurzelung bis 150 cm Tiefe geht, freut sich das Auge über diese leise Farbkombination.

 

 

 

 

 

In den letzten Jahren nimmt der Zwischenfruchtanbau erfreulicherweise wieder zu. Er dient zur Futtergewinnung bzw. Begrünung (Gründüngung). Seine ökologischen Funktionen sind:

- Grundwasserschutz

- Erosionsschutz

- Bodenschutz

- Humusaufbau

- Biologische Unkrautregulierung

- Biologische Schädlingsbekämpfung

- Luftstickstoffbindung 



 

 Auch die Kamille trotzt noch tapfer dem bevorstehendem Frost!

Schön das sich etwas bewegt in der Landwirtschaft, denn brachliegende Felder im Winter haben keinen Nutzen und stressen den Boden unnötig. Außerdem bieten sie keinen Schutz oder Nahrung für Wildtiere.

Dienstag, 19. November 2019

Wildapfel

Malus floribunda

 

Wildäpfel machen das ganze Jahr über Freude! Angefangen bei den wunderschönen Blüten, auf denen sich allerlei Insektenvolk tummelt oder im Herbst wenn die unterschiedlichsten Äpfelchen ihre Färbung zeigen und die Vögel um eine neue Nahrungsquelle reicher sind. Selbst die Laubfärbung und die Rinde im Winter machen diese Bäumchen interessant. Die Knospen kommen dunkelrot daher, um sich beim Aufblühen über rosa in ein weiß zu entfärben.

 

 

Blütenreichtum im April

 

 

 

In meinem Garten wohnt "Evereste", "Red Sentinel" und eine mir unbekannte Sorte. Alle drei haben unterschiedliche Wuchsformen, Blüten und Früchte. Besonders für kleinere Gärten sind diese nützlichen Ziergehölze geeignet. Gerade  6-8m schaffen sie und sind somit gut zu kultivieren.

 

 

 

 

Ob als Hochstamm, Säule oder in ihrer natürlichen Wuchsform, sehen sie einfach toll aus.

 

 

Evereste

 

Dienstag, 12. November 2019

Vergehendes

Abschied der Stauden

 

Wenn die Blütenpracht vorüber ist und das Jahr sich dem Ende neigt, stehen die letzten Reliquien in den Beeten. Hoch hinaus oder klein und kompakt lassen die Stauden eine ganz besondere Stimmung aufkommen. Die meisten haben ihre Farben zugunsten unterschiedlichster Brauntöne abgegeben. Bei einigen stehen bloß noch die Stengel, wo noch vor ein paar Wochen die Bienen um die Blüten tanzten und sich den Nektar stahlen.

 

 

 

Der Garten strahlt jetzt eine Ruhe aus, fast friedlich. Die Einzigen die Lebendigkeit in diese Inszenierung bringen sind, der Wind und die Vögel. Schön anzusehen wenn die Blätter schwebend von den Bäumen rieseln und die Meisen aufgeregt von den Sträuchern zum Futterhaus flattern.

 

Vernonia crinita im Winterkleid (Scheinaster)

 

 

Auch an Regentagen wenn die Last des Wassers vermeintlich die geschwächten Pflanzenreste erdrückt und sich eine melancholische Decke über den Garten erstreckt, kann das Auge kaum davon lassen.

 

 

 

Ein kleines Plädoyer an den herbstlich/winterlichen Garten, der auch in diesen Jahreszeiten überaus reizvoll ist.

Mittwoch, 6. November 2019

Tischdeko

Herbst und Winter reichen sich die Hand

 

Eine Tischdeko nach meinem Geschmack! Schnell, kostenlos, einfach aber mit Pfiff.

 

 

 

Die Zapfen vom Nachbarn mit Filz und Wolle umwickelt, Rosmarin, Salbei und Hortensien aus dem Garten. Darunter mein Filzband das bestimmt schon zum X-Mal zum Einsatz kam, sowie die graugrünen Gefäße die ich sehr gerne aktiviere.

 

 

 

 

Die alten Kerzen vom Adventkranz letzten Jahres, das wars!

 

 

 

Jetzt muß das Essen nur noch schmecken.

Grünzeug

 Convallaria oder Allium? Wenn die Bärlauchzeit losgeht liest, hört oder sieht man überall die erhobenen Zeigefinger "aber bloß nicht m...