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Willkommen auf meinem Blog - der Frühling naht

Dienstag, 29. Januar 2019

Halbparasit

Misteln

Viscum album gehört zu den Sandelholzgewächsen und ist ein Halbschmarotzer. Sie ist eine Blütenpflanze, die ihrer Wirtspflanze Wasser und Nährsalze entzieht. Durch Photosynthese ist sie in der Lage organische Kohlenstoffverbindungen selbst weiterzuverarbeiten, im Gegensatz zu Vollschmarotzern.
Durch Ausscheidungen der Vögel gelangt die klebrige Mistelbeere auf die Wirtspflanze (zB: Obstbäume) und eine neue Pflanze kann keimen.
Sie ist immergrün, die Blüten sind unscheinbar, die Beeren sind weiß, gelb oder rot. In der Weihnachtszeit hängt man sich einen Mistelzweig in die Wohnung, Berühmtheit erlangte sie auch als Zutat bei Asterix und Obelix im Zaubertrank.



Üppig und prall mitten im Winter!

Freitag, 25. Januar 2019

Dinner for one


Ist noch Suppe da?

Auch für sich selbst sollte man den Tisch schön decken! Bei diesen Temperaturen tut ein heißes Süppchen gut. Damit es noch besser mundet erhellt ein Kerzchen die Seele und ein paar Zweige aus dem winterlichen Garten kombiniert mit einigen Tulpen erfreuen das Auge!

 

 


 

Mein Süppchen muß ich erst noch kochen!

Dienstag, 22. Januar 2019

Nachruf

Hommage an Horst Stern

Gestern erfuhr ich aus den Medien, daß Horst Stern am 17.1.2019 gestorben ist. Mit Ihm geht ein ganz großer Gesellschaftskritiker der uns Allen einen Spiegel vor Augen hielt, um auf  Mißstände aufmerksam zu machen. Er war ein Umwelt-, Natur- und Tierschützer der ersten Stunde. Wenn seine Sendung  "Sterns Stunde" lief, saßen Millionen von Deutschen vorm Fernseher und lauschten seinen unbequemen und schockierenden Schilderungen in Sachen Massentierhaltung, Umweltproblemen oder Naturzerstörungen.

 

Mir hat er viele Denkanstöße gegeben und ich werde seinen wachen, kritischen und provizierenden Geist vermissen!

 

 

Montag, 14. Januar 2019

Vögel füttern

Futterhäuschen

Was gibt es schöneres als ein Futterhäuschen in der kalten Jahreszeit? Ich genieße es jedes Mal, wenn sich die kleinen Federlinge an den Körnern laben. Um die Vögel besser beobachten zu können, habe ich eine Futterstelle vorm Küchenfenster und das andere zum Garten hin, geschützt unter der Veranda. Mein Mann hat die Häuschen gebaut und anscheinend gefällt es dem Federvieh.

Blaumeisen, Kohlmeisen, Spatzen, Rotkehlchen, Dompfaff, Rotschwänzchen, manchmal sogar Eichelhäher die versuchen sich in das für sie, viel zu kleine Bauwerk zu zwängen.

Nicht nur im Winter ist die Futterstelle reichlich gefüllt, sondern das ganze Jahr über helfe ich den Vögeln mit Nahrung. Da das Insektenangebot mittlerweile stark geschrumpft ist und die Jungvögel noch keine Körner fressen, ist es so eine Entlastung für die Vogeleltern und die wenigen Insekten können der Brut gefüttert werden.


Empfehlen kann ich dazu das Buch von Peter Berthold “ Vögel füttern aber richtig“! Ein Buch das informiert und uns die Missstände unserer Gesellschaft vor Augen hält.

 


Das Dompfaffenehepaar läßt es sich gutgehen!


Mittwoch, 9. Januar 2019

Indoorfrühling

Weihnacht trifft Frühling

Da im Garten  noch wenig los ist, hole ich mir den Frühling ins Haus! Das geht ganz schnell, ein paar Tulpen, Zweige mit Flechten besetzt und die restliche Weihnachtsdeko. Alles so arrangiert das es ein Gesamtbild ergibt und die Seele freut sich!

 

 

Das sind die letzten weihnachtlichen Überreste, bald kommen auch sie wieder, ordentlich verpackt, in den Keller.

Dienstag, 8. Januar 2019

Rinden

Strukturen

Jetzt, wo sich die letzten Blätter von den Bäumen verabschiedet haben, treten die Strukturen der Baumrinden hervor. Im Sommer wenig beachtet, laden sie nun zum Studium ein. Wie unterschiedlich sie sein können und welch eine Farbskala sie zu bieten haben! Grau, braun, weiß, rot, gelb und die vielen Zwischenfarben, man muß nur genau hinschauen. Auch die Oberfläche präsentiert sich glatt, rauh, gefurcht, schuppig oder rissig.

 

 

Amberbaum


Buche

 

Spannend wird es, wenn Rinde und Äste mit Flechten oder Moos überzogen sind. Das bringt nochmal eine ganz eigene, fast mystische  Stimmung.

 

Lateinisch Cortex, wird die Rinde auch als Borke bezeichnet. Man unterscheidet mehrere Rindenarten, z.B.: die Schuppenrinde (Fichte, Kiefer) oder die Glattrinde (Buche). Durch ihren hohen Gehalt an Gerbsäuren ist sie resistent gegen Mikroorganismen.

Ihre Nutzung ist vielfältig, Flaschenkorken, Fußbodenbeläge, Dämmmaterial oder Rindenmulch.

 

Ich versuche jedes Jahr aufs Neue mir ein paar Rinden einzuprägen aber in Anbetracht der unendlichen Vielfalt, fällt es sehr schwer. Einfacher wird es wenn man den Baum nach anderen Indizien absucht, wie Blätter, Blüten, Früchte. Eine Wissenschaft für sich, die immer wieder spannend ist.

Grünzeug

 Convallaria oder Allium? Wenn die Bärlauchzeit losgeht liest, hört oder sieht man überall die erhobenen Zeigefinger "aber bloß nicht m...