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„Die Bäume fahren im Frühling aus der Haut" Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Hasenohr

Stachys

 

Wenn ich jetzt durch den Herbstgarten gehe sticht mir besonders der Wollziest ins Auge. Keine andere Staude zeigt so schöne filzige und silbrige Blätter wie er. Alles ist am vergehen oder in der Herbstfärbung und deshalb leuchten seine hellen Eselsohren mir schon von weitem entgegen.

 

 

 

Der Wollziest gehört zu den Lippenblütlern und ist mit 300 Arten weltweit vertreten. Ursprünglich kommt er aus Vorderasien.

 

 

 

 

Durch seine behaarten Blätter kann er Flüssigkeitsverluste gut ausgleichen. Er eignet sich für sonnige Lagen und schafft es auch in sandigem Boden. Seine unscheinbaren Blüten, die an einem Stengel säulenartig empor wachsen, locken Insekten an. Diese Blattschmuckstaude ist wintergrün und erst im Frühjahr verliert sie ihre Schönheit, treibt aber sofort nach einem Rückschnitt frisch nach. Ein Alleskönner, er gehört in jeden Garten, dank seiner Pflegeleichtigkeit.

 

Durch Teilung oder Stecklinge läßt er sich leicht vermehren.

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