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Sonntag, 8. August 2021

Üppigkeit

 Dschungel in the city


Wenn ich jetzt in meinem Garten stehe und mir alles so betrachte, habe ich das Gefühl, hier hat die Natur einen Wachstumsschub hingelegt, wie ich ihn noch nie erlebt habe! Ich liebe es, wenn es wild und üppig zugeht, doch momentan machen mir meine Pflanzen Angst! Durch die ordentlichen Wassergaben der letzten Monate haben die Bäume und Sträucher all das an Wuchs nachgeholt, was sie in den vorherigen trockenen Jahren nicht leisten konnten.




Ob Bäume oder Sträucher alles ist so riesig geworden, dass ich ständig mit der Astschere unterwegs bin und mir meine Wege zurückerobere. Manchmal wünsche ich mir eine Machete, um diesem Dschungel gerecht zu werden. Berge von Grünabschnitt werden am Wochenende zur Kompostanlage gebracht, da im Garten kein Platz mehr ist, um diese Massen zu bewältigen.




Das Grünzeug wächst mir maßstäblich über den Kopf!






Doch das Jammern hilft nichts, ab ins Gebüsch und wieder Freiräume schaffen. Den Hainbuchenbogen habe ich schon getrimmt.




Meinen Weg im Vorgarten kann man nur noch erahnen, er ist komplett zugewuchert, obwohl ich schon einmal eingegriffen habe!







Da ich mir für dieses Jahr vorgenommen hatte nicht zu gießen, dies bis jetzt auch eingehalten habe, ist es interessant zu beobachten wie sich die einzelnen Pflanzen entwickelt haben. Keine hat bisher den Geist aufgegeben, lediglich der Phlox schrie gelegentlich nach Wasser. Das erledigte irgendwann der Regen. 

Ganz klar ist zu sagen, wenn wir nicht solche Wassergaben gehabt hätten würde mein Garten anders aussehen. Nachdem ich dieses Jahr eine Erholungspause in Punkto gießen eingelegt habe, werde ich nächstes Jahr wahrscheinlich wieder den Schlauch aktivieren.




Ein Experiment das Dank des Regens nicht gescheitert ist.


6 Kommentare:

  1. Liebes,
    oh, es gibt durchaus auch Ecken bei mir, wo ich im Geiste die Machete zur Hand nehmen muss, um mich durchzukämpfen. Dennoch ist dein Garten, so wild wuchernd er sein mag, immer eine Augenweide und diese, von der Gärtnerin geplante Unordnung, ein Seelenschmeichlerplatz. Allein das Beet mit den Gräsern, Herbstanemonen und Fetthennen .... ohhhh. Vom Gartenteich möchte ich gar nicht erst reden. Idylle pur. Danke für dein Floristinnenlob. Ich hätte so viel zu lernen von dir und so viele Fragen. Als Autodidaktin stehe ich bei ganz vielen Projekten einfach vor verschlossenen Türen.
    Hab eine wundervolle Zeit in deinem Dschungel und lass dich drücken
    Elisabeth

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  2. Liebe Stephanie,

    ich kann Dir so gut nachempfinden, man kommt mit dem Schneiden gar nicht mehr hinter her. Ich bin so froh, dass wir gutes Werkzeug haben, so geht vieles leichter und vor allen Dingen schneller von der Hand.

    Dein Garten schaut wundervoll aus, so schön grün und frisch, ein herrliches Dschungel-Paradies.

    Herzliche Grüße
    von Anke.
    die sich sehr über Deine Besuche und Kommentare gefreut hat ...

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  3. Dieses Jahr wächst alles wirklich gut, obwohl zwischendurch die Beete wieder rappeltrocken sind.
    Der Mais steht in unserer Region ungewöhnlich hoch.
    Lieben Gruß, Marita

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  4. Ja, ich habe auch das Geefühl, dass ich P'flanzen noch nie so habe wachsen sehen, wie dieses Jahr. Die Stauden sowieso, aber auch Büsche und Bäume. Wir haben einen Holunde, der klein war und nur aus 3 Zweigen bestand. De ist innerhalb dieses eines Sommers zu eiem Riesenbusch gewachsen. eineige Äste sind unglaublich aber wahr, über 1 Meter gewachsen.
    Giessen ist bei uns seit Jahren kein Thema. Klar, neu eingepflanzte Büsche und alles was in Töpfen ist, das wird gegossen. Anonsten sag ichh mir, die Natur muss das regeln. Allerdings in den letzten beiden sehr heissen und trockenen Jahren, da habe ich auch mal den Schlauch an den Phlox und hier und da ins Beet gehalten. Dieses Jahr werdden die Pflanzen von der Natur verwöhnt. Apropos verwöhnen, ich habe mal gelesen, dass man Pflanzen tatsächlich mit Wassergaben verwöhnen kann. Damit entschuldige ich mich immer bei meinen Pflanzenm wenn sie bei Trockenheit die Köpfe hängen lassen.
    Liebe Grüße
    Alke

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  5. Mir geht es ebenso, auch ich staune über das enorme Wachstum nach den Regenfällen. Wenn ich Bilder vom Vorjahr vergleiche, dann wird mir bewusst, wie üppig in diesem Jahr alles wächst.
    Einen Dschungel kann man roden, aber keine Steppe grün machen! Deshalb staunen wir und freuen uns.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

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  6. Liebe Stephanie, ich liebe Deinen Garten er ist auch in der Dschungelvariante so schön anzuschauen :-))). Ja, durch den Regen habe ich hier auch fast nicht gießen müssen, fast denn die Topfpflanzen und die Hortensien unter den Bäumen die haben doch ab und an ein bisschen was gebraucht. Fröhliches Schneiden wünschen

    Kerstin und Helga

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