Luisengarten auf www.Stephanotis.de Mein Garten Über mich

Laufband

"Am Grunde des Herzens eines jeden Winters liegt ein Frühlingsahnen" Khalil Gibran

Freitag, 9. Februar 2024

Biodiversität

 Artenvielfalt


Seit geraumer Zeit in aller Munde! Biodiversität!


Doch was bedeutet das genau? Man kann die Biodiversität in drei Gruppen teilen.


- Die Vielfalt der Arten


- Die Vielfalt der Lebensräume


- Die genetische Vielfalt


Diese Vielfalt ist auf der ganzen Welt bedroht! 




Ein Prozess den mittlerweile jeder nachvollziehen kann ist der Rückgang der Insekten. Doch warum ist das so dramatisch? Ohne Insekten hätten wir noch mehr Probleme in Bezug auf Umwelt oder Klima. Insekten stehen in der Nahrungskette ganz unten. Sie sind Futter für andere, höher gestellte Tiere (Vögel), bestäuben ganz nebenbei unsere Felder sowie Obstbäume. Ebenso sind sie für die Bildung und Belebung der Böden beteiligt. Lebensnotwendige Prozesse die letztlich uns treffen, wenn sie nicht mehr funktionieren.




60% aller Tierarten sind Insekten! Davon sind in Deutschland 33.000 bekannt. Sie sind die artenreichste Tiergruppe weltweit. Ein intakter Naturhaushalt liefert frisches Wasser, saubere Luft, fruchtbaren Boden und schafft einen Erholungswert. Wir und unsere Nachkommen sind darauf angewiesen!




Mit ein paar Wildstauden kann man im eigenen Garten schon Zeichen setzen. Wenn noch Totholz in der Nähe verrotten darf ist so manch einem Insekt geholfen. Trittsteine sind der Anfang, doch es muss globaler geschehen. Vernetzungen auch im öffentlichen Grün. Es müssen Bioverbundsysteme geschaffen werden, damit die Vielfalt an Arten und Biotopen nicht noch mehr schrumpft!




Warum brauchen wir dafür Wildpflanzen?

Wildpflanzen sind die Lebensbasis für heimische Insekten. Auf der Königskerze finden 90 Insektenarten Nahrung, Schutz, Pollen, Nektar, Kinderstube und Möglichkeiten zum überwintern.

Schmetterlinge

Fliegenarten

Wanzenarten

Käferarten

Fransenflüglerarten...

nutzen diese zweijährige Wildpflanze!




Buchtipp:


"Tiere pflanzen" von Ulrike Aufderheide


"Hilfeschrei der Natur" von Peter Berthold

5 Kommentare:

  1. Hallo liebe Luise,
    es wurde langsam Zeit, dass die Artenvielfalt/Biodiversität langsam eine Stimme bekommt. Sei es in den Hausgärten und besonders in der Landschaft. Es macht Freude wie schnell die Tiere die entsprechenden Biotope erobern/zurückerobern. So sind die Tage die ersten Erdhummeln bereits wieder unterwegs.
    Dir eine erfolgreiches Blumen und Gartenjahr wünschen Erika mit Ayka

    AntwortenLöschen
  2. So herrlich Dein Gärtchen liebe Stephanie. Du hast alle Vielfalt dass sich alle Bewohner und Gäste wohlfühlen können sogar die Menschen möchten sich niedersetzen auf Deinem Bänkchen am Ende des Gartens und all die schönen Pflanzen bewundern♥

    Liebe Grüße
    Kerstin und Helga

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Luise,
    wenn ich durch unser neues Baugebiet gehe, dann bin ich sehr enttäuscht darüber wie die meisten jungen Familien ihre Vorgärtchen herrichten. Steine, Steine nichts als Steine, obwohl die Bauordnung in Ihringen es nicht zulässt. Darauf angesprochen meinen viele Gartenbesitzer: In meinem Garten kann ich machen was ich will! Ich finde es sehr schade, dass so wenig Verständnis für die Natur im eigenen Garten vorhanden ist. Es gibt natürlich auch andere Gärten, da sieht man beim Vorbeilaufen noch Insekten fliegen. Ich habe bei meiner Naturarbeit in Kindergärten und Schulen, alle Schultypen, stets versucht die Natur als wichtigen Lebensraum darzu stellen. In Kindergärten und Grundschulen war das kein Problem, aber in den höheren Schulen schon. Bei manchen Schülern ist es mir sogar gelungen, sie studieren nun Bio, das freut mich.
    Liebe Grüße
    Edith

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Stephanie,
    im Garten kann man schon richtig viel für die Artenvielfalt tun, aber du hast recht, es muss auch größer gedacht werden. Und da scheitert es wieder mal dran.
    VG
    Elke

    AntwortenLöschen
  5. Hallo Stephanie,
    das ist so ein wichtiges Thema und ich finde es gut, dass es durch die sozialen Medien immer mehr bei den Gartenbesitzern ankommt. Schade ist nur, dass wir alle unseren Beitrag leisten und z.B. die Beete erst im Frühling abräumen, während das öffentliche Grün jetzt schon an vielen Orten zurückgeschnitten ist. Aber jeder Schritt leistet einen Beitrag ...
    Liebe Grüße
    Susanna

    AntwortenLöschen

Portrait

 Salix caprea Bald kann man sich an den Salweiden wieder erfreuen! Auch Weidenkätzchen, wie sie bei uns im Volksmund genannt werden. Eine vo...